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Buchreihe "Educational Governance" im VS-Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden)

Herausgegeben von: Prof. Dr. Herbert Altrichter (Linz); Prof. Dr. Thomas Brüsemeister (Gießen); Prof. Dr. Ute Clement (Kassel); Prof. Dr. Martin Heinrich (Hannover); Dr. Roman Langer (Linz); Prof. Dr. Katharina Maag-Merki (Zürich); Dr. Matthias Rürup (Wuppertal); Prof. Dr. Jochen Wissinger (Gießen)

Band 1: Educational Governance Handlungskoordination und Steuerung im Bildungssystem (Hrsg: Herbert Altrichter, Thomas Brüsemeister, Jochen Wissinger)

In den Bildungssystemen Europas sind gravierende Umbauten institutioneller Regelungsstrukturen zu verzeichnen: In den Schulen werden beispielsweise im Kontext von PISA schulische Gestaltungsspielräume erhöht, Bildungsstandards und externe Evaluations- und Beobachtungsverfahren eingeführt. Diese Veränderungen der Steuerungs- und Koordinationspraxis führen in jüngster Zeit zu einer Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen, die mit dem Governance-Begriff analytisch arbeiten, um die institutionellen Umbauten nachzuvollziehen, ihre vielfältigen Wirkungen zu erfassen und Orientierungswissen zu bieten. Der Band stellt das Konzept „Governance im Bildungswesen“ vor und liefert aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen neue Perspektiven für Steuerungsprozesse im Bildungswesen.

  • Educational Governance Bd. 1
  • 2007. 261 S. Br.
  • ISBN: 978-3-531-15279-0

Band 2: Governance, Schule und Politik Zwischen Antagonismus und Kooperation (Jürgen Kussau, Thomas Brüsemeister)

Aus der Perspektive sozialwissenschaftlicher Governanceforschung werden in diesem Band ausgewählte Teilthemen der Beziehung zwischen staatlicher Politik und Schule untersucht. Diese Beziehung wird als antagonistisch und doch kooperativ verstanden und entsprechend auf der Grundlage des sozialwissenschaftlichen Modells der antagonistischen Kooperation untersucht. Gleichzeitig werden neue Absichten der Bildungspolitik problematisiert, die darauf zielen, den Koordinationsrahmen enger zu ziehen, „dichtere“ Beziehungsformen zu etablieren, die Schulen fester an politische Vorgaben anzubinden.

  • Educational Governance Bd. 2
  • 2007. 337 S. Br.
  • ISBN: 978-3-531-15278-3

Band 3: Governance in der Schulentwicklung - Von der Autonomie zur evaluationsbasierten Steuerung (Martin Heinrich)

Wie kann eine Analyse der gegenwärtigen School-Governance konzeptualisiert werden? Die Studie gibt auf diese Fragestellung eine Antwort, indem zwei zentrale Paradigmen der Schulentwicklung der letzten Jahre aufgegriffen und vergleichend einander gegenübergestellt werden. Während in den 1990er Jahren der Autonomiediskurs die Schulentwicklungsdebatten dominierte, richtet sich der Blick gegenwärtig zunehmend auf Steuerungsfragen. Der Band rekonstruiert diesen Paradigmenwechsel von der Autonomie zur evaluationsbasierten Steuerung anhand aktueller Reformprogramme und empirischer Analysen zur administrativ verordneten Schulprogrammarbeit. Die sozialwissenschaftliche Basis für diese Analysen bildet ein im Rahmen dieser Arbeit entwickeltes Konzept der School-Governance.

  • Educational Governance Bd. 3
  • 2007. 350 S. Mit 10 Abb. u. 15 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-15339-1

Band 4: Innovationswege im deutschen Bildungssystem - Die Verbreitung der Idee "Schulautonomie" im Ländervergleich (Matthias Rürup)

Die Gestaltung des Schulwesens ist im deutschen Bundesstaat grundsätzlich eine Sache der Länder. Dies hat die Föderalismusreform 2006 nachdrücklich bestätigt. Eine bundesweite Bildungsreform kann sich nur als freiwillige Übernahme schulpolitischer Konzepte von Bundesland zu Bundesland verwirklichen. Ihre Möglichkeiten und Grenzen sind abhängig von der Intensität gegenseitiger Beobachtung und Kommunikation der schulpolitischen Akteure. In dieser Studie werden Strukturen und Bedingungen bundesweiter schulpolitischer Innovationsdiffusion anhand eines konkreten Fallbeispiels aufgearbeitet. Untersucht wird die Verwirklichung der Idee „Schulautonomie“ im deutschen Schulrecht aller 16 Bundesländer von 1990 bis 2004. Die Inhalte, der Umfang und der Verlauf der schulrechtlichen Implementation von „Schulautonomie“ werden sowohl länderübergreifend als auch im Ländervergleich dargestellt. Die Bedeutung regionaler, politischer und sozioökonomischer Einflussgrößen auf Schulreformen im deutschen Bundesstaat wird aufgezeigt.

  • Educational Governance Bd. 4
  • 2007. 417 S. Mit 29 Abb. u. 71 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-15596-8

Band 5: Evaluation, Wissen und Nichtwissen Anschlussfragen an evaluationsbasierte Steuerung (Hrsg: Thomas Brüsemeister, Klaus-Dieter Eubel)

In den europäischen Schulsystemen spielt Evaluation eine zunehmend große Rolle: Im Rahmen neu eingeführter Schulinspektionen, regelmäßiger Schülerleistungstests und schulischer Abschlussprüfungen werden Evaluationen für und in allen Schulen durchgeführt. Solche evaluationsbasierte Steuerungsmaßnahmen implizieren die Annahme, zu einem 'mehr' an Wissen gelangen zu können und damit Bildungssysteme insgesamt qualitativ gehaltvoller steuern zu können und damit Bildungssysteme insgesamt qualitativ gehaltvoller steuern zu können. Die Beiträge des Bandes gehen der Frage nach, welche Formen des Wissens mit Evaluationen transportiert werden, welche Akteure auf welchen Ebenen im Bildungswesen welches Wissen benötigen und letztlich, wie Wissen eine bestehende Handlungspraxis bestärkt oder aber eine neue konstituieren kann.

  • Educational Governance Bd. 5
  • 2008. 314 S. Mit 9 Abb. u. 11 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-15586-9

Band 6: 'Warum tun die das?' Governanceanalysen zum Steuerungshandeln in der Schulentwicklung (Roman Langer)

 

„Warum tun die das?“ ist die irritierte Rückfrage, die angesichts der Praxis von Schulentwicklungsprozessen entsteht. Welche Handlungslogiken leiten aktuelle Reformprozesse an? Welche Rationalitäten liegen den Steuerungshandlungen von Ministerien, Behörden, Schulleitungen zu Grunde? Und wie kommt es dazu, dass diese Rationalitäten einander widersprechen oder gezielt strategisch gegeneinander gewendet werden?
Mit dem analytischen Instrumentarium der Governance-Perspektive konstruieren die Beiträge dieses Bandes Erklärungsmodelle für die eigendynamische Koordination von Handlungslogiken im Bildungssystem - und liefern damit Prolegomena zu einer 'theory of educational governance'.

  • Educational Governance Bd. 6
  • 2008. 250 S. Mit 11 Abb. u. 10 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-15807-5

Band 7: Handbuch Neue Steuerung im Schulsystem (Hrsg: Herbert Altrichter, Katharina Maag Merki)

 

In den deutschsprachigen Schulsystemen werden Elemente eines ,neuen Steuerungsmodells’ - beispielsweise Bildungsstandards, Schulinspektionen oder Selbstevaluation - implementiert. Die Innovationen werden in diesem Handbuch einer systematischen theoretischen und empirischen Analyse unterzogen. Damit bietet das Handbuch zum ersten Mal einen differenzierten Überblick über Prozesse und Wirkungen einer erneuerten schulischen Governance. Die Zusammenstellung und Verortung dieser Ergebnisse machen unterschiedliche theoretische, forschungsstrategische und methodologische Zugänge sichtbar und ermöglichen die Entwicklung nächster Perspektiven der Systemsteuerung im Schulwesen.

  • Educational Governance Bd. 7
  • 2010. 467 S. Mit 15 Abb. u. 2 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-16312-3

Band 8: Schulentwicklung durch Schulprofilierung? (Herbert Altrichter, Martin Heinrich, Katharina Soukup-Altrichter)

Durch die Politik der Erhöhung schulischer Gestaltungsspielräume „Schulautonomie“ haben Schulen neue Möglichkeiten erhalten, spezifische Profile zu entwickeln, mit denen sie sich von Nachbarschulen unterscheiden. Ob und wie sich durch solche Prozesse die Regelungs- und Koordinationsbeziehungen im Schulwesen wandeln, wird in diesem Band in qualitativen und quantitativen Forschungsstrategien thematisiert: Welche Veränderungen der innerschulischen Arbeitsorganisation, des Unterrichts, der Außenbeziehungen oder der Wirkungen von Schulen zeigen sich im Zuge von Schulprofilierungsprozessen? Verlaufen diese Entwicklungsprozesse bei verschiedenen thematischen Profilierungsschwerpunkten (wie Fremdsprachen, Kunst und Kreativität, Soziales Lernen, Integration, Informations- und Kommunikationstechnologien) unter-schiedlich? Die Ergebnisse werden in Hinblick auf die Ziele und Hoffnungen „neuer Steuerung im Schulwesen“ diskutiert.

  • Educational Governance Bd. 8
  • 2011. Ca. 220 S. Mit 10 Abb. u. 10 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-16671-1

Band 9: Schul- und Unterrichtsreform durch ergebnisorientierte Steuerung (Albrecht Wacker, Uwe Maier, Jochen Wissinger)

Die Einführung sogenannter Neuer Steuerung im Schulsystem hat in jüngerer Zeit verstärkt die Frage aufgeworfen, inwieweit die politisch und ökonomisch motivierten Reformen der Steuerung evidenzbasiert sind und welche Bedeutung die gewonnenen Informationen für die Praxis und die Politik besitzen. Insgesamt stellt sich damit die Frage, ob die Erwartungen und Optimierungshoffnungen der auf evidenzbasierte Steuerungsansätzen beruhenden Reformen auf schul- und unterrichtspraktischer Ebene überhaupt erfüllt werden können: Welche beabsichtigten und nicht beabsichtigten Effekte resultieren aus den neuen Steuerungsinstrumenten? Dieser Band macht aktuelle empirische Forschung zum Steuerungsdiskurs zugänglich und zeigt einmal mehr die theoretischen und methodischen Implikationen einer neuen Steuerungsforschung. 

  • Educational Governance Bd. 9 
  • 2012. 324 S. Mit 12 Abb. u. 21 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-16615-5 

Band 10: Die Steuerung des Schulsystems - Theoretische und praktische Explorationen (Nils Berkemeyer)

Das Schulsystem der Bundesrepublik Deutschland befindet sich derzeit in einer ausgeprägten Modernisierungsphase. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Veränderungen steht allerdings noch ganz am Beginn. Dieser Band der Reihe 'Educational Governance' nimmt dies zum Anlass, die erziehungswissenschaftliche und interdisziplinäre Forschung zum Thema erstmalig im Zusammenhang darzustellen. Zudem wird am Beispiel des Modellvorhabens 'Selbstständige Schule NRW' eine eigene Studie über die im Modellvorhaben veränderten Steuerungsstrukturen vorgestellt. Es zeigt sich, dass mit regionalen Steuergruppen neue Akteure in der Schulgovernance implementiert werden konnten und dass ihr Steuerungshandeln maßgeblich von den regionalen Rahmenbedingungen abhängt.

  • Educational Governance Bd. 10
  • 2010. 356 S. Mit 57 Abb. u. 21 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-17052-7

Band 11: Steuerung und Innovation durch Abschlussprüfungen? (Svenja Mareike Kühn)

Die Umstellung von dezentralen zu zentralen Abiturprüfungsverfahren in der Mehrheit der Bundesländer hat unter dem Stichwort 'Zentralabitur' in jüngster Zeit besondere Aufmerksamkeit erfahren. Dabei werden seitens der Bildungspolitik insbesondere die zentral gestellten Prüfungsaufgaben als geeignetes Steuerungsinstrument angesehen, um die bundesweit gültigen Prüfungsstandards (EPA) flächendeckend umzusetzen und damit die Qualität und Vergleichbarkeit in der gymnasialen Oberstufe und im Abitur weiterzuentwickeln. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass bezüglich der intendierten Wirkungen kaum auf wissenschaftliche, empirisch abgesicherte Erkenntnisse zurückgegriffen werden kann.
Der Band der Reihe "Educational Governance" greift bestehende Forschungsdesiderata auf und bietet empirische Befunde zum Steuerungs- und Innovationspotenzial von (zentralen) Abschlussprüfungen vor dem Hintergrund einheitlicher Prüfungsstandards.

  • Educational Governance Bd. 11 
  • 2010. 341 S. Mit 63 Abb. u. 27 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-17550-8 

Band 12: Kooperation von Lehrpersonen an Gymnasien (Ueli Halbheer, André Kunz)

Welche Bedeutung erlangt die Kooperation von Lehrpersonen, wenn Schulen Qualitätsentwicklung betreiben? Um diese Frage zu beantworten, wurden die Lehrpersonen von neun Zürcher Gymnasien sowohl quantitativ wie qualitativ zu Kooperation und Aspekten von Schul- und Unterrichtsqualität sowie Qualitätsmanagement befragt. Aufgrund der RASCH-skalierten Daten einer Fragebogenerhebung unterscheiden sich die Schulen hinsichtlich des Grades an erreichter Kooperation sowie in Faktoren auf der Schulebene und der individuellen Ebene. Zusätzlich wurden an fünf dieser Schulen Leitfaden-Interviews mit Lehrpersonen und Schulleitungen durchgeführt. Ein Vergleich dieser qualitativen Daten verweist auf zusätzliche Unterschiede in Zielen, Funktionen und Formen der Zusammenarbeit.

  • Educational Governance Bd. 12 
  • 2011. 326 S. Br.
  • ISBN: 978-3-531-17749-6

Band 13: Regionalisierung und Netzwerkbildung (Markus Emmerich)

Regionalisierung und Netzwerkbildung stellen innerhalb des deutschen Bildungswesens steuerungspolitische Reformprogrammatiken dar, die auf eine Erweiterung der Gestaltungs- und Abstimmungsspielräume zwischen Schulaufsicht und kommunaler Schulträgerschaft zielen - nicht zuletzt, um Aufgaben wie Schulqualitätsentwicklung oder den Abbau von Bildungsdisparitäten effektiver lösen zu können. Der Band geht der Frage nach, in welcher Form virulente Steuerungsprobleme innerhalb des Bildungssystems durch netzwerkbasierte Regionalisierung bearbeitet werden und welche Folgen dieser Strategie auf der Ebene der Einzelschule erkennbar werden. 

  • Educational Governance Bd. 13
  • 2012. 250 S. Br.
  • ISBN: 978-3-531-17781-6

Band 14: Zentralabitur (Katharina Maag Merki)

In den deutschsprachigen Ländern ist das Schulwesen gegenwärtig durch einen systematischen Umbau der administrativen Steuerungsmechanismen gekennzeichnet. Ein zentrales Motiv ist die Einführung zentraler Abiturprüfungen. Die in diesem Band publizierte mehrjährige Studie untersucht in zwei Bundesländern in Deutschland erstmals die mit dieser Einführung verbundenen Wirkungen auf Schüler/innen, Lehrpersonen, Unterricht und Schule. Sie stellt eine international einmalige und theoretisch fundierte Untersuchung dar, die über die beiden sich beteiligenden Bundesländer hinaus wertvolle Erkenntnisse über die Auswirkungen eines Wechsels im Steuerungssystem auf schulische Prozesse und Ergebnisse gibt.

  • Educational Governance Bd. 14
  • 2012. 411 S. Mit 13 Abb. u. 78 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-17782-3

Band 15: Schule organisieren (Tobias Feldhoff)

Im Kontext der Modernisierung des Schulsystems und einer erweiterten Autonomie werden immer höhere Anforderungen an die Einzelschule bezüglich ihrer Leistungs- und Veränderungsfähigkeit gestellt. Traditionell ist die Einzelschule jedoch als Organisation schwach ausgeprägt. Dieser Band der Reihe 'Educational Governance' nimmt dies zum Anlass, zwei Strategien zur Stärkung der Veränderungsfähigkeit der Schule - Steuergruppen und Organisationales Lernen - in den Blick zu nehmen. Neben der Integration von Steuergruppen als Change Agent schulischer Entwicklungsprozesse in ein Modell der Kapazität des Organisationalen Lernens wird anhand von Daten des Modellvorhabens 'Selbstständige Schule NRW' gezeigt, welchen Einfluss die Kapazität Organisationalen Lernens auf Erfolgsfaktoren des Modellvorhabens (Selbststeuerungsfähigkeit, Unterricht, Nutzung von erweiterter Autonomie) hat und welche Rollen Steuergruppen hierbei spielen.

  • Educational Governance Bd. 15
  • 2011. 322 S. Mit 34 Abb. u. 55 Tab. Br.
  • ISBN: 978-3-531-18100-4

Band 16: Governance von Schul- und Elementarbildung (Monique Ratermann, Sybille Stöbe-Blossey)

Mit dem Ziel der Steigerung von Bildungsqualität werden sowohl für das Schulsystem als auch für die Elementarbildung - also für die Kindertageseinrichtungen als Teil der Jugendhilfe - neue Instrumente der Qualitätssteuerung entwickelt. Gleichzeitig entstehen regionale Netzwerke und kommunale Initiativen für eine integrierte, lebensphasenübergreifende Bildungspolitik 'vor Ort'. Aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis befasst sich der Band mit Konzepten und Entwicklungstrends, die die Governance-Strukturen von Schul- und Elementarsystem verändern. Damit werden die Grundlagen für eine vergleichende Betrachtung der Governance-Strukturen beider Systeme gelegt und mögliche Verknüpfungen darstellbar.

  • Educational Governance Bd. 16
  • 2012. 327 S. Mit 16 Abb. Br.
  • ISBN: 978-3-531-18426-5

Band 18: Hochbegabung, Begabung und Inklusion (Bianca Elke Marie-Luise Preuß)

Hochbegabung wird vielfach als pädagogisches Phänomen betrachtet, weniger als Gegenstand empirischer Bildungsforschung.Vor dem Hintergrund von Schulentwicklungsprozessen in schulischen Netzwerken wird in dieser Studie ein solcher Ansatz gesucht. Als empirisches Fallbeispiel dienen die Kooperationen „Hochbegabung fördern“ in Niedersachsen, die seit 2003 als flächendeckendes, bildungspolitisches Konzept zur bildungsgerechten und durchlässigen Entwicklung von Begabungen eingeführt wurden. Über den Ansatz der Educational-Governance-Forschung wird auf Basis qualitativer Daten gezeigt, welchen Beitrag die Leitidee 'Hochbegabungsförderung' perspektivisch für Inklusion leistet und wie sich in diesem Kontext produktive Schulentwicklung auf den verschiedenen Steuerungsebenen von Schulverwaltung und Schule realisiert.

  • Educational Governance - Bd. 18
  • 2012. 344 S. Mit 4 Abb. Br.
  • ISBN: 978-3-531-19485-1

Band 20: Verwaltete Schule (Andrea de Vincenti, Michael Geiss)

Seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts wurden Politik und Verwaltung als Steuerungszentrum der Gesellschaft grundlegend in Frage gestellt. Unter dem Begriff der ‚Governance’ setzte man neu auf Kooperation und Selbstregulierung sowie auf eine schlanke Bürokratie. Diese Entwicklung brachte nicht nur neue Techniken der Steuerung des Bildungswesens hervor, sondern führte auch zu einer Neubewertung der Rolle von Expertise im Steuerungsprozess. Der neue Band der Reihe 'Educational Governance' fragt daher, inwiefern sich das Verhältnis von Politik, Verwaltung und Schule historisch verschoben hat und gegenwärtig weiter verschiebt, ob in den Entwicklungen Brüche oder auch Kontinuitäten zu erkennen sind und wie diese gedeutet werden können.

  • Educational Governance - Bd. 20
  • 2012. 208 S. Br.
  • ISBN: 978-3-531-19468-4 

Band 17 (in Vorbereitung): Educational Governance als Forschungsperspektive (Herbert Altrichter, Roman Langer, Katharina Maag Merki)

Während sich die spezifischen Forschungsinhalte eines Educational-Governance-Konzepts zunehmend präzisieren lassen, zeigt die Diskussion über forschungsmethodische Ansätze und ihre reflektierte Umsetzung in konkreten Governance-Analysen noch ein unklares Bild. In diesem Band wird auf der Basis konkreter empirischer Studien untersucht, welchen Regeln und Strategien die Forschungspraxis zur Analyse von governance-relevanten Fragestellungen bislang folgt, welche methodischen Ansätze Governance-Forschung mit welchem Gewinn verwenden kann und welche Standards oder Gütekriterien für Governance-Analysen angemessen sind. Damit können Chancen und Herausforderungen verschiedener Forschungsstrategien besser verstanden und Anforderungen an zukünftige Untersuchungen im Kontext des Educational Governance-Ansatzes skizziert werden. 

  • Educational Governance - Band in Vorbereitung
  • (voraussichtlich) 2013. 280 S. Br. 
  • ISBN: 978-3-531-18625-2

Band 19 (in Vorbereitung): Ganztagsschulen in lokalen Bildungsnetzwerken (Ulrike Baumheier, Claudia Fortmann, Günter Warsewa)

Mit der Einrichtung von Ganztagsschulen verbindet sich ein enormes Potenzial: Schulen könnten mit ihren Kompetenzen und Kapazitäten zur Aufwertung von Stadtteilen beitragen, könnten Bildungsverständnis und soziales Kapital verstärken und moderne Lebensstile und Lebensformen unterstützen. Umgekehrt könnten die Öffnung für die Nachbarschaft und die Vernetzung mit anderen Institutionen die Schule von erdrückender Überforderung entlasten und dazu beitragen, dass sie ihrem Bildungsauftrag wieder gerecht werden kann. Zahlreiche Probleme verhindern jedoch in der Praxis eine befriedigende Nutzung dieses Potentials. Die AutorInnen haben an sechs verschiedenen Schulstandorten untersucht, welche Schwierigkeiten die positiven Effekte von vernetzten Ganztagsschulen bisher behindern und zeigen auf, welche Perspektiven in Schulentwicklung und Stadtteilvernetzung liegen.​

  • Educational Governance - Band in Vorbereitung
  • (voraussichtlich) 31.10.2012. ca. 200 S. Mit 23 Abb.
  • ISBN: 978-3-531-19595-7

Band 21 (in Vorbereitung): Innovationen im Bildungswesen (Matthias Rürüp, Inka Bormann)

Seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts wurden Politik und Verwaltung als Steuerungszentrum der Gesellschaft grundlegend in Frage gestellt. Unter dem Begriff der ‚Governance’ setzte man neu auf Kooperation und Selbstregulierung sowie auf eine schlanke Bürokratie. Diese Entwicklung brachte nicht nur neue Techniken der Steuerung des Bildungswesens hervor, sondern führte auch zu einer Neubewertung der Rolle von Expertise im Steuerungsprozess. Der neue Band der Reihe 'Educational Governance' fragt daher, inwiefern sich das Verhältnis von Politik, Verwaltung und Schule historisch verschoben hat und gegenwärtig weiter verschiebt, ob in den Entwicklungen Brüche oder auch Kontinuitäten zu erkennen sind und wie diese gedeutet werden können.

  • Educational Governance - Band in Vorbereitung
  • (voraussichtlich) 30.11.2012. 356 S. Mit 12 Abb.
  • ISBN: 978-3-531-19700-5

Band 22 (in Vorbereitung): Leistungsbeurteilung im Zentralabitur (Monika Holmeier)

In den deutschsprachigen Ländern ist das Schulwesen gegenwärtig durch einen systematischen Umbau der administrativen Steuerungsmechanismen gekennzeichnet. Ein zentrales Element ist die Einführung zentraler Abiturprüfungen. In diesem Band geben empirische Befunde Auskunft darüber, inwieweit mit der Einführung des zentralen Abiturs in Hessen und Bremen die Benotung in der gymnasialen Oberstufe und im Abitur anhand vorher festgelegten Kriterien vorgenommen wird und ob die Vergleichbarkeit der Abschlüsse tatsächlich erhöht wird.

  • Educational Governance - Band in Vorbereitung
  • (voraussichtlich) 30.11.2012. 418 S. Mit 26 Abb.
  • ISBN: 978-3-531-19724-1