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Personen

Herbert Altrichter

Herbert Altrichter, o.Univ.-Prof. Dr., Institut für Pädagogik und Psychologie der Johannes-Kepler-Universität, A-4040 Linz: Herbert Altrichter hat die Arbeitsschwerpunkte Schulentwicklungsforschung und -beratung, Evaluation, Lehrerbildung, und qualitative Forschungsmethoden (sein Buch Lehrer erforschen ihren Unterricht erschien 2007 in 4. Auflage in deutscher Sprache und in 2. Auflage in englischer Sprache; Übersetzungen ins Chinesische und Griechische liegen vor). Er erstellt zum einen empirische Studien über Veränderungen, die durch Schulinnovationen auf verschiedenen Ebenen des Schulsystems ausgelöst wurden und damit die schulische Governance beeinflussen (z.B.: Konfliktzonen beim Aufbau schulischer Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung, 2000; mit Ferdinand Eder: Das 'Autonomie-Paritäts-Muster' als Innovationsbarriere? In: Holtappels 2004; mit Ulrike Prexl-Krausz und Katharina Soukup- Altrichter: Schulprofilierung und neue Informations- und Kommunikationstechnologien, 2005). Zum anderen erstellt er konzeptuelle und analytische Befunde zum ‚Governance-Konzept’: Zur Mikropolitik der Schulentwicklung (mit Peter Posch, 1996), im Rahmen vergleichender Analysen zur Dezentralisierung von Schulpolitik (mit John Elliott (Hrsg.): Images of Educational Change, 2000); zur Veränderung der Systemsteuerung (In: Die Vielfalt orchestrieren, 2000); zur Schulentwicklung und Professionalität (2000); zur Diskussion von Bildungsstandards in Österreich (2004); zur Schulprofilierung und Transformation schulischer Governance (2005), zu Kategorien der Governance-Analyse (mit Martin Heinrich, 2007) und zu Evaluation als Steuerungsinstrument (2005). Herbert Altrichter ist Gründungsherausgeber der Zeitschriften "journal für schulentwicklung" und "journal für lehrerinnen- und lehrerbildung", Herausgeber der Zeitschrift "Lernende Schule" sowie der Buchreihen "Educational Governance" (Verlag für Sozialwissenschaften: Wiesbaden) und "Studien zur Bildungsforschung und Bildungspolitik" (gemeinsam mit Michael Schratz; StudienVerlag, Innsbruck).

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Thomas Brüsemeister

Thomas Brüsemeister, Univ.-Prof. Dr. phil. habil., Professur für Soziologie mit den Schwerpunkten Sozialisation und Bildung, Justus-Liebig-Universität Giessen, Institut für Soziologie, beschäftigt sich mit Fragen der schulischen Steuerung aus governancetheoretischer Sicht. Sein gegenwärtiger Tätigkeitsschwerpunkt ist es, die Sichtweise verschiedener schulischer Akteure im Rahmen eines sozialwissenschaftlich fundierten Mehrebenensystems in theoretischer und methodischer Hinsicht sowie auf der Basis empirischer Daten zu konzipieren. Hierbei thematisiert er verschiedene Koordinationsarten, die zwischen Staat, Lehrerprofession und anderen Akteuren durch bestehende sowie neu errichtete Organisations- und Arbeitszusammenhänge entstehen (Kussau/Brüsemeister 2007; Brüsemeister/Heinrich/Kussau 2007; zu einer früheren drittmittelbasierten Studie zur Sicht der Lehrkräfte auf eine erneuerte Governance vgl. Brüsemeister 2004). Er untersucht in diesem Kontext neue wissensbasierte Formen der Steuerung, sowie damit verbundene soziale Bedingungen und Effekte innerhalb von Akteur­konstellationen in Mehrebenensystemen (Berkemeyer/Feld­hoff/Brü­semeister 2008; Brüsemeister/Eubel 2008). Aspekte einer veränderten schulischen Governance werden im Rahmen der Bildungssoziologie  (Brüsemeister 2008) zudem organisationstheoretisch analysiert. Kernfrage ist, welche Beiträge verschiedene Akteure für die Handlungswirksamkeit von insbesondere lokalen Akteurkonstellationen leisten und wie diese Konstellationen durch Normen, Werte und Interessen modelliert werden.

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Ute Clement

Ute Clement, Prof. Dr., Universität Kassel, Institut für Berufsbildung, D-34132 Kassel: arbeitet seit einiger Zeit zu Fragen der Implementation von Reformen in beruflichen Schulen. Ihre Forschungsperspektive richtet sich zum einen auf unterrichtliche und curriculare Fragen, erfasst zum anderen aber auch strukturelle und makropolitische Aspekte. Die reformpolitischen Felder, auf die sich ihre Implementationsforschung bislang bezog, waren die Einführung des Lernfeld-Konzepts an beruflichen Schulen, die Implementation virtueller Lehrformen in der Hochschule sowie die Einführung neuer Steuerungsformen im beruflichen Schulwesen. Ute Clement hat seit 2005 die wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs Selbstverantwortung Plus zur Erhöhung der Autonomie beruflicher Schulen des Landes Hessen inne.

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Martin Heinrich

Martin Heinrich, Univ.-Prof. Dr. phil. habil., Professur für Bildungsforschung, Leibniz Universität Hannover, Philosophische Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaft, arbeitet zu governancetheoretischen Fragen der Schulentwicklung und der Lehrerprofession. Neben umfangreichen publizistischen Arbeiten zur Governancethematik ist er Mitglied der Redaktion der Zeitschrift „Die Deutsche Schule“, einer „Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis“. Nach längerer Tätigkeit als Vorsitzender der Sektion Schulentwicklung und Schulforschung der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) ist er nunmehr Mitglied des Vorstands der Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung und Bildungsrecht (KBBB) in der Sektion Empirische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). In seinen empirischen Studien beschäftigt er sich sowohl mit Fragen der Handlungskoordination auf der Mikroebene des Schulsystem (bspw. Studien zur Didaktik), der Mesoebene (bspw. Studien zur Organisationsentwicklung) als auch der Makroebene (bspw. Expertise für das österreichische Bundesbildungsministerium und Bundesumweltministerium zu einer nationalen Strategie zur UNO-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung). Ziel dieser empirischen Studien bleibt indes, eben jene Ebenendifferenzierungen durch einen Blick auf die Grenzverschiebungen, Grenzüberschreitungen und Grenzauflösungen zwischen den Ebenen zu überwinden, um – zumindest exemplarisch – die Einzelphänomene im Gesamtzusammenhang des Interdependenzmanagements verschiedener Akteurinnen und Akteure zu begreifen.

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Roman Langer

Roman Langer, Dr., Dipl.-Soz., ist Vertretungsassistent am Institut für Pädagogik und Psychologie der Johannes-Kepler-Universität Linz. Langjährige Forschungstätigkeit zur Governance des Bildungssystems und zur Strukturanalyse und -entwicklung in Bildungsinstitutionen mit besonderem Augenmerk auf verdeckte Mechanismen institutioneller Reproduktion, Selbstorganisation und Herrschaft. Aktuelle Studien zu qualitativ-theoriebildender Mechanismen-Analyse, IT-Innovationen und Profilbildung in Schulen, Educational Governance. Monographien: Anerkennung und Vermögen. Eine Analyse von Selbstorganisationsprozessen in Bildungsinstitutionen. Münster, 2005. Hinter den Spiegeln universitärer Governance. Hamburg, 2006. Vorsitzender der Sektion Schulforschung und Schulentwicklung der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB).

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Katharina Maag Merki

Katharina Maag Merki, Prof. Dr., ordentliche Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt ”Theorie und Empirie schulischer Bildungsprozesse” an der Universität Zürich, Institut für Erziehungswissenschaft, arbeitet seit mehreren Jahren zu Fragen der Schulentwicklung, Bildungssteuerung und Kompetenzentwicklung von Schüler/innen. Zentrale Forschungsfrage ist, die Bedingungsstrukturen und Prozessfaktoren auf der Ebene von Bildungssystem (Makroebene), Einzelschule (Mesoebene) und Unterricht (Mikroebene) in ihrer Interdependenz zu untersuchen und hinsichtlich ihrer Chancen zu prüfen, langfristige positive Effekte für die Förderung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen der Schüler/innen zu erzeugen. Zurzeit mehrere Längsschnittstudien im Bereich Educational Governanceforschung, insbesondere die Analyse der Effekte der Implementation von zentralen Abiturprüfungen in Hessen und Bremen (www.ife.uzh.ch/za).

  • Seit 2009 Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF) (http://www.sgbf.ch/);

  • Seit Juli 2009: Mitglied des Fachkollegiums 109 "Erziehungswissenschaft" für das Fach "Allgemeine und fachbezogene Lehr-, Lern- und Qualifikationsforschung" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); http://www.dfg.de/;

  • Promotion an der Universität Zürich (Prof. Dr. Helmut Fend) zur theoretischen Grundlegung und empirischen Erfassung eines Indikatorensystems zu überfachlichen Kompetenzen (Peter Lang-Verlag; zusammen mit Urs Grob).

  • Von 2000-2005 Leitung des FS&S - Forschungsbereich Schulqualität & Schulentwicklung an der Universität Zürich;

  • 2005-2006 W1-Professorin für Empirische Bildungsforschung am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt/Main und an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main.

  • 2006-2008 W3-Professur für Schulentwicklung und empirische Schul- und Unterrichtsforschung an der Pädagogische Hochschule Freiburg/Brsg. 

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Matthias Rürup

Matthias Rürup, Dr., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bildungsforschung am Lehrstuhl Bildungsorganisation und Bildungsmanagement. Er beschäftigt sich mit Fragen der Schule als Organisation, ihrer bildungspolitischen Gestaltung und ihrer Reformfähigkeit. Aktuell liegt sein Arbeitsschwerpunkt auf der Untersuchung der deutschlandweiten Implementation schulpolitischer Steuerungsinstrumente (Schulinspektion, Bildungsberichte, Eigenverantwortliche Schule) bzw. des Transfers curricular-didaktischer Reformansätze ("Chemie im Kontext", "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung") aus Modellversuchsprogrammen in die Breite der deutschen Schullandschaft.

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Jochen Wissinger

Jochen Wissinger, Prof. Dr., Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften, D-35394 Gießen: arbeitet in schultheoretischem Interesse an Fragen der Schulorganisation und Schulentwicklung. Seit Anfang der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit Rolle und Aufgaben der Schulleitung, mit der Spezifik der Schulleitungstätigkeit sowie mit der Professionalisierung von Schulleiterinnen und Schulleitern. Vor dem Hintergrund einer Politik der Stärkung schulischer Eigenverantwortung und der Einführung neuer Steuerungsmodelle im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulwesen widmet er sich Fragen innerschulischer Steuerung und untersucht Implementationsprozesse in ihrer Wirkung auf die Aufgaben- und Verantwortungsteilung im Verhältnis von Schulleitung und Lehrerschaft sowie, damit verbunden, auf die innerschulischen Organisations- und Führungsstrukturen. In jüngerer Zeit wendet er sich der schulischen Außensteuerung zu. Jochen Wissinger ist seit Jahren Mitglied im Fachbeirat der Zeitschriften "schul-management" und "Schulmanagement-Handbuch" des Oldenbourg Schulbuchverlages.

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